TMF-Projekt

Entwicklung einer Primär­datenbank zur standardisierten Speicherung mikrobiologischer Daten

Gefördert wurde zunächst Arbeitspaket 1, in dem eine Anforderungs­analyse und eine darauf basierende Marktrecherche durchgeführt wurden. Hierbei wurden infektiologische Verbünde aus der TMF-Mitgliedschaft aktiv eingebunden.

Abgeschlossenes Projekt
IT-Infrastruktur
Klinische Forschung, Register, Versorgungsforschung

Eine Datenbank mit einer einheitlichen Struktur für mikrobiologische Daten ermöglicht Verbünden, die solche Daten generieren, Ihre Daten strukturiert und einheitlich vorzuhalten. Dadurch wird zum einen die Arbeit der einzelnen Verbünde effizienter, zum anderen kann ein enormer Gewinn durch die Möglichkeit des Austausches der Daten innerhalb der Verbünde und mit anderen Organisationen, wie z.B. Bundesbehörden, erzielt werden.

Die weiteren, in Abhängigkeit von den Ergebnissen des Arbeitspakets 1 noch zu genehmigenden Arbeitspakete sehen vor, ein relationales Datenbankschema zu entwickeln und auf einem Server zu implementieren. Im Anschluss daran würde dann eine webbasierte Anwendung entwickelt, die die Arbeit mit der Datenbank komfortabel ermöglicht und entsprechend dem Bedarf die Vorteile der Datenbank nutzbar macht. Die Basis für die Entwicklung soll Open Source-Software bilden, so dass eine leichte und kostensparende Verbreitung in die Institute der Verbünde und eine konstante Weiter­entwicklung möglich ist. Um die Projekt­ergebnisse den TMF-Mitgliedern vorzustellen und einen Einsatz in den Instituten zu erleichtern, werden in diesem Projekt Dokumentationen in Form von Handbüchern zu Installation und Betrieb der Datenbank und außerdem Schulungs- und Informations­material erstellt.

 

V064-01 Mikrobiologie-DB

Projektzeitraum: 2009 – 2012
Verbrauchte Mittel: 19.000 €
Projektleitung:
Torsten Semmler 
Institut für Mikrobiologie und Tierseuchen 
Freie Universität Berlin 
Tel.: 030 / 20 93 60 28 
E-Mail

 

Projektergebnisse: Mikrobiologische Primärdatenbank zur standardisierten Speicherung mikrobiologischer Daten

Die Software erlaubt es, mikrobiologische Daten nach einheitlichem Muster zu speichern. Dies erleichtert die Übergabe von Daten innerhalb eines Institutes und zwischen Verbundpartnern, die an derselben Fragestellung arbeiten. Die Datenpunkte wurden von Wissenschaftlern und Programmierern der unterschiedlichen an mikrobiologischer Forschung beteiligten Disziplinen definiert. Das Software-Paket wird von einem ausführlichen Handbuch begleitet.