Nationale Forschungsplattform für Zoonosen – Zoonosenplattform III
Die Nationale Forschungsplattform für Zoonosen (Zoonosenplattform) wird seit 2009 vom BMBF gefördert und von der TMF, der Universität Münster und dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) gemeinsam betrieben.

Seit Mitte 2016 wird das Projekt nur noch teilweise vom BMBF unterstützt, ein großer Teil des Betriebes der Geschäftsstelle der Zoonosenplattform wird ab 2016 durch die drei Geschäftsstellenstandorte gesichert. Schwerpunkte der Arbeit am Standort TMF sind Gremienarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, Begleitung der Pilot- und Querschnittsprojekte sowie das Nationale Symposium für Zoonosenforschung. Die Beteiligung der TMF an der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen endet mit Auslaufen des BMBF-Vorhabens „Zoonosenplattform III“ zum 31.12.2018.
Aktivitäten und Fortschritt 2018
- Zusammenarbeit zwischen Zoonosenplattform und Forschungsnetz Zoonotische Infektionskrankheiten (BMBF-Förderung seit 2017)
- Kooperation mit Öffentlichem Gesundheitsdienst (ÖGD) und Veterinärwesen
- Durchführung von sieben Workshops: Ancient DNA techniques for zoonosis research (15./16.02.2018), Forschung und Öffentliches Gesundheitswesen vernetzen - AMR gemeinsam bekämpfen (20.02.2018), Nagetier-übertragene Zoonosen (15.05.2018) 2nd International Symposium on RNA virus persitence: mechanisms and consequences (23.-25.8.2018), 6th International Influenza Meeting (2.-4.9.2018), Workshop "Rodent-Borne Diseases" (6.9.2018), Ebola, Lassa und MERS als Herausforderungen für Forschung und ÖGD (18.09.2018), Influenza - Auswirkungen der zoonotischen und der saisonalen Influenza (27.11.2018)
- Bewertung von acht Pilotprojekten im Internen Beirat der Zoonosenplattform
- Durchführung des National Symposium on Zoonoses Research 2018, 17.-19.10.2018, als gemeinsames Meeting der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen und des Forschungsnetzes Zoonotische Infektionskrankheiten
D018-03 Zoonosenplattform III
Projektleitung: Prof. Dr. Stephan Ludwig (Institut für Molekulare Virologie, Westfälische Wilhelms-Universität Münster), Prof. Dr. Martin Groschup (Friedrich-Loeffler-Institut, Greifswald – Insel Riems), Sebastian C. Semler (TMF)
Projektzeitraum: 2016 – 2018
Bewilligte Mittel (Anteil TMF): 138.000 €
Förderer: BMBF | Förderkennzeichen: 01KI1506
Weiterführende Informationen