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Förderung der versorgungs­nahen Forschung im Bereich "Chronische Krankheiten und Patienten­orientierung"

Projektskizzen können bis zum 30. September 2009 eingereicht werden

Mehrere Personen in Arzt- und OP-Kitteln stehen auf einem großen leuchtenden Handy. Über ihren Köpfen sind diverse Symbole, wie ein Herz und eine Gebärmutter, zu sehen.

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Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Deutschen Renten­versicherung, der Verbände der gesetzlichen Krankenkassen auf Bundesebene und des Verbands der privaten Kranken­versicherung.

Chronische Krankheiten bestimmen - wesentlich bedingt durch die demographische Entwicklung und den medizinischen Fortschritt - mehr und mehr das Krankheitsgeschehen. Zu den chronischen Krankheiten sind auch angeborene und erworbene Behinderungen zu rechnen, die sich in langfristigen Prozessen der Einschränkung von Lebensqualität und Erwerbsfähigkeit manifestieren. Komplexe Krankheitsverläufe stellen die kurative und rehabilitative Versorgung vor neue Herausforderungen. Mit ihnen wächst die Dringlichkeit zu einer konsequenten Patienten- bzw. Nutzerorienterung.

Patientenorientierung im Sinne dieser Förderrichtlinie steht für Versorgungs­strukturen und -prozesse zur Unterstützung von Empowerment, Selbstmanagement und Selbstverantwortung der Betroffenen. Hierunter wird auch eine bedarfsgerechte Patienten­information sowie die Arbeit der Selbsthilfe gefasst. Eine Stärkung der Patienten­orientierung kann nur durch die Einbeziehung aller Beteiligten - der Leistungs-/Kostenträger, der Leistungserbringer und der Patientinnen und Patienten - erreicht werden. Hierfür sind geeignete Implementations­strategien zu entwickeln und zu evaluieren.