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Pressemitteilungen


Sterblichkeit bei COVID-19-Patienten in deutschen Unikliniken im Jahresverlauf 2020 gesunken

Medizininformatik-Initiative und CODEX-Projekt des Netzwerks Universitätsmedizin ermöglichen klinikübergreifende Datenanalyse

Berlin/Erlangen, 25.03.2021. Die Sterberate bei COVID-19-infizierten Patientinnen und Patienten in Deutschland ist rückläufig, wie eine vom Universitätsklinikum Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg geleitete Forschungsgruppe berichtet. In ihrer kürzlich veröffentlichten Studie wurden Krankenhausaufenthalte von 1.318 COVID-19-Patienten aus 14 deutschen Universitätskliniken von Januar bis September 2020 untersucht. Die Analyse zeigt einen Rückgang der durchschnittlichen Sterberate bei COVID-19-Patienten von anfangs 20,7 Prozent (Januar bis April) auf 12,7 Prozent (Mai bis September). Das kann aus Sicht der Forschenden ein Beleg für eine kontinuierliche Optimierung der COVID-19-Behandlung, bessere Therapieempfehlungen und zunehmende Erfahrung der Behandlungsteams mit der Erkrankung sein. Die klinikübergreifenden Datenauswertungen wurden durch die Vorarbeiten der Medizininformatik-Initiative (MII) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und deren Ausbau im Rahmen des CODEX-Projekts ermöglicht.


 

Eine gemeinsame Sprache für Gesundheitsdaten: wichtiger Impuls zur Interoperabilität in der deutschen Medizin

Medizininformatik-Initiative des BMBF verzeichnet erfolgreiche Einführung der internationalen Terminologie SNOMED CT in Deutschland

Berlin, 05.01.2021. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Medizininformatik-Initiative (MII), an der alle Standorte der deutschen Hochschulmedizin und viele weitere Partner aus Forschung und Gesundheitswirtschaft beteiligt sind, hat 2020 die internationale Terminologie SNOMED CT in Deutschland eingeführt und deren Nutzung in ihrem Netzwerk ausgerollt. Gemäß Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG) wird diese erfolgreiche Pilotierung nunmehr vorzeitig in die nationale E-Health-Strategie überführt: Seit dem 01.01.2021 ist Deutschland Mitglied bei SNOMED International, und auch Institutionen außerhalb des MII-Netzwerks können die erforderlichen Lizenzen innerhalb Deutschlands kostenlos nutzen. In diesem Zuge geht die Zuständigkeit für das die Lizenzen verwaltende SNOMED CT National Release Center ab Jahresbeginn von der TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. auf das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) über. 


 

Medizininformatik-Initiative zieht positives Resümee des dritten Förderjahres

Wesentliche rechtliche und technologische Voraussetzungen für bundesweite Forschungsinfrastruktur geschaffen

Berlin, 22.12.2020. „In diesem Jahr hat die Medizininformatik-Initiative (MII) weitere wichtige Fortschritte erzielt, um Routinedaten aus der Patientenversorgung und der Forschung standortübergreifend digital zu vernetzen“, sagte Sebastian C. Semler, Geschäftsführer der TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. und Leiter der Koordinationsstelle der MII, bei der Online-Konferenz des Nationalen Steuerungsgremiums (NSG) der MII Anfang Dezember 2020. „Dazu zählen vor allem die Zustimmung der Datenschutzbehörden zur Einwilligungserklärung der MII für Patienten und die Einführung der Terminologie SNOMED CT in Deutschland“, so Semler weiter. Mit dieser von der MII erarbeiteten bundesweiten Dateninfrastruktur können Krankheiten besser erforscht und Patienten gezielter behandelt werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Initiative zunächst bis 2022 mit rund 160 Millionen Euro.


 

Die Krise als Chance: Corona-Pandemie zeigt den Bedarf einer konsequenten Digitalisierung des Gesundheitswesens auf

Rund 600 Expertinnen und Experten tauschen sich auf dem Nationalen Digital Health Symposium 2020 darüber aus, wie der Digitalisierungsprozess nachhaltiger und schneller gestaltet werden kann

16.12.2020. Die Corona-Krise beschleunigt den digitalen Strukturwandel des Gesundheitswesens in Deutschland und zeigt zugleich Versäumnisse aus der Vergangenheit auf. Alle Akteure des Sozialsystems sind mehr denn je dazu bereit, die Digitalisierung nachhaltig voranzutreiben. Dabei muss der Mehrwert für die einzelnen Stakeholder jedoch stärker in den Fokus rücken, um die Diskussion zum Nutzen der Digitalisierung in breitere Kreise der Bevölkerung hineinzutragen, lautet die Bilanz der Webkonferenz zum Nationalen Digital Health Symposium 2020, welches am 16. Dezember 2020 in Berlin stattfand.


 

Vernetzung von Forschungspraxen der Allgemeinmedizin wird mit bis zu 21 Millionen Euro gefördert

Kick-Off-Veranstaltung findet mit internationalen Expertinnen und Experten anlässlich des Förderbeginns der Initiative Deutscher Forschungspraxennetze (DESAM-ForNet) statt

Berlin, 11.12.2020. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert von 2020-2025 deutschlandweit sechs regionale Forschungspraxennetze und eine Koordinierungsstelle in Berlin mit  bis zu 21 Millionen Euro. Ziel der Initiative DESAM-ForNet ist der Aufbau einer Netzwerkstruktur für Forschungspraxen zur Stärkung der Allgemeinmedizin. Bundesweit soll damit eine unabhängige, nachhaltige und international wettbewerbsfähige Netzwerkstruktur für Forschung im ambulanten Setting geschaffen werden. „Mit der Initiative Deutscher Forschungspraxennetze DESAM-ForNet wollen wir hochwertige Forschung aus und für die allgemeinmedizinische Praxis weiter ausbauen und eine bundesweite Zusammenarbeit ermöglichen“, erläutert Prof. Dr. Ferdinand M. Gerlach, Vorsitzender der Deutschen Stiftung für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DESAM).


 

Biobanken sind Wegbereiter der COVID-19-Forschung

Rund 300 Expertinnen und Experten diskutieren beim 9. Nationalen Biobanken-Symposium, wie Biobanken zur Eindämmung der SARS-CoV-2-Pandemie beitragen

09.12.2020 Die SARS-CoV-2-Pandemie hat den Bedarf der Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens deutlich gezeigt: Ad hoc-verfügbare, interoperable Infrastrukturen, die in der Versorgung erhobene Patientendaten in Echtzeit auswertbar zusammenführen und für Forscherinnen und Forscher nutzbar machen, werden jetzt umso dringender gebraucht. Zugleich hat die Pandemie die Entstehung solcher Infrastrukturen mit Nachdruck vorangetrieben. Biobanken an deutschen Universitätskliniken sind an dieser Entwicklung entscheidend beteiligt und stellen derzeit ihre Leistungsfähigkeit als Wegbereiter der COVID-19-Forschung im Rahmen großer lokaler und bundesweiter Forschungsinfrastrukturen unter Beweis. Auf dem 9. Nationalen Biobanken-Symposium vom 8. bis 10. Dezember 2020 diskutieren rund 300 Biobank-Expertinnen und Experten die neuesten Entwicklungen im COVID-19-Biobanking. Das erstmals virtuell durchgeführte Symposium wird gemeinsam von der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung (TMF e.V.) und dem German Biobank Node (GBN) organisiert.


 

Die Krise als Chance: Nationales Digital Health Symposium 2020 stellt nachhaltige Digitalisierung im Gesundheitssystem ins Zentrum

Anmeldung ab sofort möglich | Kassenärztliche Bundesvereinigung ist Kooperationspartner

Das Nationale Digital Health Symposium findet in diesem Jahr am 16. Dezember 2020 als Webkonferenz statt. Die Teilnahme ist kostenlos.


 

Neue RedCap User Group

Deutsche REDCap User Group unter dem Dach der TMF gegründet

Berlin, 02.10.2020. REDCap-Nutzerinnen und Nutzer aus ganz Deutschland gründeten am 2. Oktober 2020 in Berlin auf Initiative der TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung eine deutsche REDCap User Group. Die neue deutschsprachige User Group soll den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung der REDCap-Anwenderinnen und Anwender voranbringen und die Interessen innerhalb der Community bündeln. Initiiert wurde die Gründung von Dr. Peter Brunecker, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Andreas Hetey, Berlin Institute of Health, und Michael Kraemer, Charité – Universitätsmedizin Berlin.


 

Datenschutzkonzepte der TMF für die medizinische Verbundforschung erhalten erneut umfangreiches Update

Forschende, Datenschutzbeauftragte, Juristinnen und Juristen sowie IT-Expertinnen und Experten erarbeiten gemeinsam übertragbare Datenschutzkonzepte für medizinische Forschungsvorhaben – Veröffentlichung für 2. Halbjahr 2022 geplant

15.07.2020. Die generischen Datenschutzkonzepte der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF) werden grundlegend aktualisiert und an die jüngsten Entwicklungen im europäischen und nationalen Datenschutzrecht angepasst. Dies ist Gegenstand eines von der TMF geförderten 26-monatigen Projektvorhabens, das von der AG Datenschutz der TMF initiiert und am heutigen Tag gestartet wurde. Zu den Initiatoren des Projektes gehören Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Universitätsmedizin, der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung, renommierter außeruniversitärer Forschungseinrichtungen sowie patientenbezogener medizinischer Register.


 

Deutsche medizinische Verbundforscherinnen und -forscher mit neuem Vorstand

Acht Vorstände im Amt bestätigt - Prof. Dr. med. Rita Schmutzler (Uniklinik Köln) rückt neu in den Vorstand der TMF auf – Nachhaltige Forschungsinfrastrukturen, Rechtsrahmen der Sekundärdatennutzung und Datenqualität im Fokus

06.07.2020. Aufgrund der SARS-CoV-2-Epidemie trafen sich die in der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung – TMF e. V. zusammengeschlossenen medizinischen Verbundforscherinnen und -forscher Deutschlands am heutigen Tag zu einer virtuellen Mitgliederversammlung. „Die TMF lebt die digitale Zusammenarbeit seit ihrer Gründung; sie ist quasi Teil ihrer »DNA«“, sagte TMF-Geschäftsführer Sebastian C. Semler: „Gleichwohl schätzen wir nichts mehr als den persönlichen Kontakt und Austausch mit der Mitgliedschaft und hoffen sehr, bereits im kommenden Jahr wieder zu einem regulären TMF-Jahreskongress einladen zu können.“


 

MII beteiligt sich an cocos-Initiative

Führende Akteure des Gesundheitswesens haben sich in den vergangenen Wochen zur cocos-Initiative (Corona Component Standards) zusammengeschlossen.

14.05.2020. Ziel der Initiative ist es, einheitliche Datenformate und Standards zur Interoperabilität für Covid-bezogene Daten und deren Zusammenführung zu etablieren.
 

Medizininformatik-Initiative erhält grünes Licht für bundesweite Patienteneinwilligung

Datenschutzkonferenz des Bundes und der Länder stimmt einheitlichem Mustertext für die Einwilligung zur Forschung mit pseudonymisierten Patientendaten zu – Meilenstein für den Forschungsstandort Deutschland

27.04.2020. Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder hat am 15. April ihr Einverständnis zu einem bundesweit einheitlichen Mustertext für die Patienteneinwilligung gegeben. Auf diesen hatten sich alle an der Medizininformatik-Initiative (MII) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beteiligten Universitätsklinikstandorte zuvor verständigt. Die Akzeptanz der Einwilligungsdokumente ermöglicht der medizinischen Forschung nun, auf Basis der EU-Datenschutzgrundverordnung bundesweit eine breite Einwilligung in die Nutzung pseudonymisierter klinischer Daten einzuholen. Das ist eine wichtige Voraussetzung für eine Vielzahl von Forschungsvorhaben zur Optimierung der Patientenversorgung und der personalisierten Medizin bis hin zur Entwicklung von KI-basierten Entscheidungshilfen.
 

TMF: Einwilligungsbasierte Datenspende im Patientendaten-Schutzgesetz Meilenstein für die deutsche Versorgungsforschung

Kabinettsbeschluss mit wesentlichen Verbesserungen – Nachhaltige Stärkung des Forschungsstandortes

01.04.2020. Die TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF) begrüßt den heutigen Kabinettsbeschluss der Bundesregierung zu einem Patientendaten-Schutzgesetz. Darin enthalten ist die Einführung einer sogenannten Datenspende aus der zukünftigen elektronischen Patientenakte.
 

Digitalisierung: Medizinische Daten sprechen zukünftig eine gemeinsame Sprache

Internationaler Terminologiestandard SNOMED CT wird in Deutschland eingeführt

18.03.2020. Die Medizininformatik-Initiative (MII) stellt am heutigen Mittwochmorgen die international standardisierte Sprache SNOMED CT vor. Sie ermöglicht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern weltweit den sicheren digitalen Austausch von Forschungsergebnissen. Das Bundesforschungsministerium stellt seit dieser Woche den Teilnehmenden der MII bundesweit die Lizenz zur Nutzung von SNOMED CT zur Verfügung.
 

TMF begrüßt Zwischenergebnis der KI-Enquete

Zügige Gespräche für eine bundeseinheitliche Datenschutzpraxis erforderlich – Digitalpakt Gesundheit an Forschungskompatibilität der Investitionen knüpfen

20.12.2019. Die Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz – Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche, soziale und ökologische Potenziale“ stellt am heutigen Tag offiziell ihre ersten Zwischenergebnisse vor. Zu dem vorgelegten Kurzbericht der Projektgruppe Gesundheit erklärt Sebastian C. Semler, Geschäftsführer der TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V.: „Die Erschließung der Routinedaten der Krankenversorgung für die Zwecke der medizinischen Forschung liegt im besonderen Interesse des Gemeinwohls. Systeme Künstlicher Intelligenz können auf Basis großer, qualitätsgesicherter Lerndatensätze dazu beitragen, potentiell lebensgefährliche Prozesse wie die Entwicklung einer Sepsis oder bösartiger Tumore in der Breite wesentlich frühzeitiger als bisher zu erkennen. In Deutschland ist bislang eine standortübergreifende Verbundforschung durch die uneinheitliche Datenschutzpraxis zwischen den Ländern wesentlich erschwert. Deshalb begrüßt die TMF ausdrücklich die Empfehlung der Projektgruppe, eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe einzuberufen. Wichtig ist, die Abstimmungen zügig zu beginnen, damit der Forschungsstandort nicht ins Abseits gerät. Ziel sollte im Interesse der Patientinnen und Patienten eine bundeseinheitliche forschungsfreundliche Datenschutzpraxis sein, wie dies jüngst auch die Datenethikkommission der Bundesregierung gefordert hat.“
 

Schulterschluss für die Digitalwende im Gesundheitssystem

Nationales Digital Health Symposium mit überzeugender Premiere – Akzeptanz datengetriebener Forschung und digitaler Versorgungs-innovationen im Fokus

15.11.2019. Digitalisierung ist eine große Chance für mehr Patientennutzen durch bessere Information und Forschung, aber auch effizientere Prozesse für das lernende Gesundheitssystem – so lautet die Bilanz der Vertreterinnen und Vertreter der Forschung und Wissenschaft, der Leistungserbringer, gesetzlicher und privater Kostenträger, der Start-Ups und Branchenverbände sowie der Politik und Patientenorganisationen, die am gestrigen Donnerstag zum 1. Nationalen Digital Health Symposium in Berlin zusammengekommen waren. Die seit Wochen ausgebuchte Veranstaltung im Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut stand unter dem Leitmotiv „Apps, Akten und AI: Digitale Gesundheitsinnovationen made in Germany?“ ganz im Zeichen des zuletzt aufgenommenen Tempos der Digitalisierung im Gesundheitssystem.
 

Medizinische Forschung: Jetzt die Chancen der Digitalisierung für Patientenversorgung und Wissenschaftsstandort nutzen!

Politischer Abend aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der TMF e. V. - Medizinforscher werben für die Digitalwende im Gesundheitssystem

25.09.2019. Die TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (kurz: TMF) lud am Dienstag, den 24. September 2019, zu einem Politischen Abend in das Microsoft Atrium Unter den Linden ein. Anlass war das zwanzigste Jubiläum der Gründung der TMF als Dachorganisation der medizinischen Verbundforschung. Gäste aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft folgten der Einladung und steckten unter dem Leitmotiv „Roadmap Medizinforschung - Chancen für Patientenversorgung und Forschungsstandort nutzen!“ den Weg zu einem lernenden Gesundheitssystem der Zukunft ab. Auffallend dabei: der enge Schulterschluss zwischen öffentlicher und industrieller Medizinforschung.
 

Medizininformatik-Initiative zieht positive Zwischenbilanz

3. Jahresversammlung in Dortmund zeigt Best Practice im Infrastrukturaufbau und Datenaustausch - Meilensteine der bundesweiten Standardisierung erreicht

13.09.2019. „Die Medizininformatik-Initiative (MII) hat in vergleichsweise kurzer Zeit wesentliche Voraussetzungen geschaffen, um Routinedaten aus der Patientenversorgung standortübergreifend digital zu vernetzen – für bessere Forschungsmöglichkeiten und gezieltere Therapien“, sagte Sebastian C. Semler, Geschäftsführer der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung (TMF) und Leiter der Koordinationsstelle der MII bei der 3. Jahresversammlung der Initiative, die am 11. und 12. September unmittelbar im Anschluss an die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) in Dortmund stattfand.
 

Deutliche Mehrheit der Deutschen bereit zur Datenspende für die medizinische Forschung

Medizininformatik-Initiative eröffnet Dialog über Best-Practice und Zukunft der Patientenpartizipation in Deutschland

28.08.2019. Mehr als drei Viertel (79 Prozent) der Deutschen sind bereit, ihre Gesundheitsdaten anonym und unentgeltlich digital für die medizinische Forschung zur Verfügung zu stellen. Darunter würde eine Mehrheit die Daten zeitlich unbegrenzt bereitstellen, knapp drei Viertel (73 Prozent) mindestens für die nächsten fünf Jahre. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen FORSA-Umfrage im Auftrag der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF), die bei einem Workshop der Medizininformatik-Initiative (MII) zum Thema Patientenpartizipation am 27. August 2019 in Berlin vorgestellt worden ist. Rund 150 Expertinnen und Experten aus den Bereichen Ethik, Recht, Forschung sowie von Patientenorganisationen diskutierten darüber, wie Patientinnen und Patienten an medizinischer Forschung partizipieren wollen.  


 

Gesundheitsdaten für die medizinische Forschung: Wie können Patienten partizipieren?

Presseeinladung: Expertinnen und Experten diskutieren Partizipationsmöglichkeiten von Patienten an medizinischer Forschung im Rahmen eines Workshops der Medizininformatik-Initiative am 27.08.2019 in Berlin

22.08.2019. Digitale Gesundheitsdaten sind die Grundlage für Innovationen in der Medizin. Die systematische Nutzung dieser Daten wird dazu beitragen, dass innovative Therapien entwickelt und Krankheiten besser und zielgerichteter geheilt werden können. Eine wichtige Voraussetzung ist jedoch, dass die Patientendaten aus der medizinischen Versorgung einheitlich strukturiert für die medizinische Forschung zugänglich sind. Dazu wurde in Deutschland die Medizininformatik-Initiative gegründet, die Forschenden einen möglichst breiten Zugang zu digitalen Gesundheitsdaten ermöglichen möchte.

Doch wie stehen die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland dazu, dass ihre Gesundheitsdaten für die Forschung genutzt werden? Sind sie bereit, diese in Form einer "Datenspende" bereitzustellen?


 

Mehrwert digitaler Daten für Versorgung und Forschung sicherstellen – Politik muss jetzt handeln

Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Hochschulmedizin e.V. und der TMF e.V. zur Kabinettsbefassung des DVG.

10.07.2019 Anlässlich des heutigen Kabinettsbeschlusses des Digitale-Versorgung-Gesetzes (DVG) fordern die Deutsche Hochschulmedizin und die Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung (TMF) bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens die Belange der Forschung stärker zu berücksichtigen. Die Deutsche Hochschulmedizin, bestehend aus dem Verband der Universitätsklinika (VUD) und dem Medizinischen Fakultätentag (MFT), sowie die TMF betrachten den Gesetzentwurf des DVG als Zwischenschritt. Noch fehlt ein datenschutzkonformer Vorschlag zur elektronischen Patientenakte (ePA), bei dem auch die Forschung berücksichtigt wird. Es ist notwendig, dass hierzu zeitnah eine Regelung erfolgt. Die Deutsche Hochschulmedizin und die TMF stellen in einem Grundsatzpapier die Herausforderungen und Lösungsansätze für die Forschungsdatennutzung in Deutschland dar.
 

Die Blaupausen sind da: Deutschland darf in der Genommedizin nicht länger abseits stehen

Europäische Genomforscherinnen und –forscher diskutieren Möglichkeiten der schnellen Einführung einer genomischen Medizin in Deutschland

28.05.2019. Die genomische Medizin entwickelt sich rasant: für die Therapiesteuerung von Krebserkrankungen und die Diagnose seltener Krankheiten ist sie von großer Bedeutung. Anlässlich des TMF-Workshops „Genomic Medicine in Europe – Blueprints for Germany” kamen am 27. Mai 2019 in Berlin mehr als 100 nationale und internationale Genomforscherinnen und -forscher in Berlin zusammen, um die Perspektiven der Einführung einer genomischen Medizin in Deutschland zu diskutieren. „Wir brauchen eine nationale Strategie zur Einführung der Genommedizin in Deutschland“, fordert Prof. Dr. Michael Krawczak, Vorstandsvorsitzender der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung (TMF e. V.). „Art und Umfang der genomischen Diagnostik in Deutschland sind im internationalen Vergleich nicht mehr zeitgemäß.“
 

15,5 Millionen Euro für modellhafte Register der Versorgungsforschung

150 Registerexpertinnen und -experten diskutierten Qualitätskriterien und zukünftige Herausforderungen von medizinischen Registern auf den Registertagen 2019 in Berlin

07.05.2019. Vom 6.-7. Mai 2019 kamen in Berlin rund 150 Vertreterinnen und Vertreter von Registern der medizinischen Versorgungsforschung zu den Registertagen 2019 zusammen, um sich über Qualitätskriterien und zukünftige Herausforderungen patientenbezogener Register auszutauschen. „Qualitätsgesicherte Datensätze mit hoher Reichweite unter einer definierten Fragestellung zu erheben, das zeichnet ein hochwertiges Register aus“, erläutert Sebastian C. Semler, Geschäftsführer der Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung (TMF e. V.). Die Registertage 2019 wurden von der TMF in Kooperation mit dem Deutschen Netzwerk für Versorgungsforschung (DNVF e. V.) veranstaltet.
 

TMF-Pressemitteilungen im PDF-Format

 
TMF_2019_Umfrage_Datenspende_Infografiken    [zip | 1,5 MB]
PM-TMF_TiHo-Hannover-Gastgeber-fuer-TMF-Jahreskongress-2015_25-03-2015    [pdf | 35,6 KB]
Ergebnisse_Umfrage_Datenspende_fuer_die_medizinische_Forschung    [pdf | 1,3 MB]
C4H_Abschluss_Workshop    [pdf | 356,6 KB]
2020-07-15_PM Datenschutzkonzepte    [pdf | 62,0 KB]
2020_03_18 SNOMED    [png | 3,7 MB]
2020_03_13_DMEA_AGB    [pdf | 82,9 KB]
2016-10-06_PM_Zoonosen-Aus-uralten-Erregern-fuer-die-Zukunft-lernen    [pdf | 72,3 KB]
2015-06-08_PM-TMF_Forum-Versorgungsforschung    [pdf | 167,2 KB]
2014-07-29_Press-release-TMF_Comment-on_EU-Data-Protection-Regulation    [pdf | 30,5 KB]
2014-07-29_Pressemitteilung-TMF_Stellungnahme_Entwurf-EU-DSGVO    [pdf | 30,6 KB]
2014-04-02_PM_TMF-Jahreskongress    [pdf | 29,2 KB]
2014-01-30_PM_TMF-DIMDI_Forum-Versorgungsforschung    [pdf | 59,6 KB]
2014-01-29_PM-TMF_IT-Report    [pdf | 19,0 KB]
2014_06_23 PM_Kooperation IHE und TMF    [pdf | 289,4 KB]
2013-12-12_PM-Biobanken-Symposium-2013    [pdf | 43,5 KB]
2013-08-06_PM-TMF_Zoonosenverbünde-stellen-sich-vor    [pdf | 38,4 KB]
2013-04-22_PM_KKSN-GMDS-TMF_Eckpunktepapier-eArchivierung    [pdf | 45,3 KB]
2013-04-13_PM_FraunhoferIBMT-TMF_Projektportal-im-Biobanken-Register    [pdf | 47,2 KB]
2012-12-20_PM-TMF_Biobanken_nationale-Infrastruktur    [pdf | 24,6 KB]
2012-10-26_PM_MFT-TMF__Infrastruktur    [pdf | 36,6 KB]
2012-10-12_PM_Nationales-Symposium-fuer-Zoonosenforschung    [pdf | 40,9 KB]
2012-07-06_DaTraV_TMF-Stellungnahme    [pdf | 170,1 KB]
2012-07-02_PM-TMF_Telemed-2012    [pdf | 155,8 KB]
2012-06-21_PM-TMF_Ankuendigung-TELEMED-2012    [pdf | 19,0 KB]
2012-05-30_PM-TMF_Int-Open-Forum-Metadaten    [pdf | 18,8 KB]
2012-04-24_PM-TMF_Start_Deutsches-Biobanken-Register    [pdf | 21,8 KB]
2012-03-29_PM_TMF-UKSH_TMF-Jahreskongress-2012    [pdf | 28,8 KB]
2012-01-12_PM-TMF_EHR4CR-Workshop_final    [pdf | 27,7 KB]
2011-03-01_PM-TMF_HealthCloud-Projekt    [pdf | 24,5 KB]
2011-03-01_Gemeinsame-Pressemitteilung_HealthCloud    [pdf | 62,1 KB]
2010-08-02-PM Ausschreibung Eva Luise Koehler Forschungspreis fuer Seltene Erkrankungen 2011    [pdf | 95,6 KB]
2010-08-02-Plakat Eva Luise Koehler Forschungspreis fuer Seltene Erkrankungen 2011    [pdf | 168,7 KB]
2010-03-01_PM-TMF_Deutscher-Krebskongress-und Biobanken_final_    [pdf | 29,2 KB]
2008-07-11_PM-TMF_GRID-Forum    [pdf | 67,0 KB]
2008-02-28_PM-TMF_Netzwerke-Seltene-Erkrankungen    [pdf | 283,4 KB]
2007-09-11_Bericht-Kamingespraech_Studien-bei-Kindern_v04    [pdf | 198,8 KB]
2007-04-23_PM-TMF_TELEMED-Bilanz_neu    [pdf | 99,8 KB]
2007-01-11_PM-TMF_Schriftenreihe_PEW    [pdf | 98,5 KB]
2006-12-04_PM_WS-Sicherheitskonzepte    [pdf | 95,5 KB]
2006-11-10_PM-Medica2006_Kompetenznetze    [pdf | 141,4 KB]
2006-05-24_PM-TMF_Neuwahl-Vorstand    [pdf | 27,9 KB]
2006-04-27_PM_TMF_Biomaterialbanken-Symposium    [pdf | 29,6 KB]
2006-04-13_PM-TMF_Einladung-Pressegespräch_BMB-Symposium    [pdf | 40,4 KB]
2006-03-28_PM-TMF_Start-Schriftenreihe    [pdf | 29,5 KB]
2006-01-27_PM-TMF_PA    [pdf | 26,5 KB]
2006_09-29_PM_Schriftenreihe-BMB-Rechtsgutachten    [pdf | 39,9 KB]
2005-11-09_PM-TMF_MEDICA    [pdf | 38,9 KB]
2005-09-08_PM-TMF_Grid-Projekt    [pdf | 30,7 KB]
2005-06-02_PM-KNM_PA    [pdf | 35,3 KB]
2005-04-28_PM-TMF_Pressegespräch_ITeG    [pdf | 26,0 KB]
2003-12-04_PM-TMF_Business-Stil    [pdf | 18,7 KB]
2003-09-03_PM-BMBF_TMF    [pdf | 95,6 KB]
2003_PM-TMF_MEDICA    [pdf | 57,3 KB]
Imagebroschüre
News

TMF-School 2021 mit dem Leitthema "Datenqualität"

Anmeldung bis zum 30.04.2021 möglich


 
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„Wir brauchen nachhaltige Strukturen“

Interview mit der EHEALTH.COM (Ausgabe 6/2020)


 
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